| Brasilien Fortaleza |
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Brazil Story
Yeah... Der Traum wird wahr... Brasilien... Wind, Wellen, Chickas und Caipirinhas.
Cumbuco bietet je nach Tide und Swell sowohl flaches Wasser aber auch recht nette Wellen die bei einer kleinen Sandbank etwas weiter draussen brechen. Ein neue Erfahrung war es auch um 3 Uhr am Nachmittag das Material wieder abzubauen weil man körperlich schon am Ende ist, trotz weiterhin perfekten Windbedingungen. Der Wind setzt so gegen 10 Uhr ein, kann dann gegen Mittag noch mal zulegen und wird meist gegen Sonnenuntergang dann schwächer. Nachdem wir Hacky und Rossi (den beiden Kitelehrern) so auf die Nerven gegangen sind das wir an ihrem Strand kiteverbot bekamen mussten wir andere Spots abchecken. Spaß beiseite... Hacky und Rossi haben augezeichnete Ortskenntnisse über die Region sowie die besten spots, gaben uns jede Menge guter Tipps und machten auch Touren mit uns zu den verschiedenen spots. Der erste Spot an den wir kamen war PARACURU:
Ein Wellenspot ca. 80km im Norden. Grundsätzlich kann man sagen das der Wind mehr und mehr zulegt je weiter man in den Norden fährt. Paracuru funktioniert sowohl bei low-tide als auch bei high-tide. Allerdings kann bei high-tide der Strand schon mal schmal werden – vorsicht mit Pick-ups und Buggys am Strand. Die Wellen bilden perfekte Kicker und dazwischen hat man sauberes Flachwasser. Ein richtiges Pointbreak findet man allerdings nicht. Die Wellen laufen weiter draussen und teilweise etwas chaotisch. Dafür kann man superspeedig mit den Wellen hereinfahren und dann im flachen Wasser den Absprung einleiten. Echt cooler Spot. Meistens war auch ziemlich hohes Niveau am Wasser da viele Por´s in Paracuru gewohnt haben. Laut Locals werden in der Regenzeit die Wellen enorm und es finden auch internationlae Surfcontests statt. Für Speis und Trank ist durch ein Lokal direkt am Spot gesorgt. Aber wir mussten unbedingt auf eine Lagune. Den Geschichten vom supersmoothem Flachwasser wollten wir unbedingt auf den Grund gehen. Also fuhren wir ca. 40km in den Norden nach TAIBA:
Die dortige Lagune wurde ein wenig als Geheimtipp gehandelt. Umso schlimmer die Überaschung als wir ca. 20 Kiter auf dem Wasser sahen. Mit der Zeit wurden die Leute immer weniger und wir hatten noch eine gute Abendsession. Ansonsten kann man nur sagen: perfekte Bedingungen (konstanter Wind, flaches Süßwasser). Meistens war auch ein Fischer an der Lagune der in seiner Baraca Getränke verkauft hat. Bei zu vielen Leuten kann es in Taiba sehr nerven bzw. auch gefährlich sein aber wir hatten oft glück uns fanden die lagune so wie auf den obigen Bildern vor.
Cauipe ist von Cumbuco aus der nächste Spot. Mit dem Auto ca. 20 min. Leider ist Cauipe auch auf Grund ihres Bekanntheitsgrades oft überfüllt und deshalb nur eingeschränkt nutzbar. Anfängern ist generell abzuraten auf die Lagune zu gehen da es zu gefährlich ist. Wir hatten aber auch Sessions zu viert oder fünft auf der Lagune. Rund um die Lagune sind überall Baracas bei denen man Fisch essen kann und die Show am Wasser genießen. Das Niveau auf den Lagunen ist meistens ziemlich hoch. An Sonntagen ist Cauipe voll mit Brasilianern die feiern und ihr Wochenende genießen wollen, weshalb wir an Sonntagen auch nie dort kiten waren. Cauipe ist auch per Downwinder (ca 15km) von Cumbuco aus erreichbar. Am Weg findet man auch wieder einige spots mit netten Wellen. Nur sollte man sich auch vorher Gedanken machen wie man zurückkommt (danke nochmal an Hacky und RossiJ ). Downwinders kann man auch noch weiter als bis Cauipe machen. Eigentlich sind alle bisherigen Spots auch mit Downwindern erreichbar allerdings muss man einige km nach Cauipe eine Schiffsverladestation umfahren. Ein paar mal sind wir auch mit Hacky oder Rossi am Strand richtung Norden gefahren. Der Strand ist meist verlassen und bietet unzählige Spots an denen man kiten kann mit teilweise guten Wellen. Man sollte sich allerdings vorher bei Locals bzw. Ortskundigen informieren und eventuelle Gefahren(Strömugen, Felsen, Windbedingungen, usw) besprechen. Ein weiterer guter Spot liegt zwischen Cauipe und Taiba, in der Nähe der Verladestation PECEM:
Pecem ist auch ein Wellenspot, allerdings viel kleiner als Paracuru und verträgt nicht mehr als 7-8 Kiter. Der spot ist nur über den Strand mit Pick-Up oder Buggy zu erreichen. Die Wellen laufen ziemlich sauber, weshalb auch immer Surfer im Wasser sind auf die man unbedingt Rücksicht nehmen sollte. Der Wind ist meistens Side-Off-Shore und etwas böig. Alles in allem ein ziemlich tricky spot – an dem auch wir die eine oder andere unagnehme Situation hatten - (hacky und peter hatten auch ein sehr intimes erlebnis...hahaha) am besten nicht alleine hin!
Der Spot ist allerdings auch etwas tricky: bei ablaufender Tide, so ca. 1-2std vor low tide funktioniert der spot am besten und ungefährlichsten. Dann drückt die Strömung des Flusses gegen die Wiendrichtung und man braucht keine Höhe laufen! Wenn die Tide allerdings steigt ensteht eine so starke strömung nach innen das man nicht mehr höhe halten kann und brutal abgetrieben wird! (Freund von uns hat dort sein Board verloren – take it easy – check the tide!) Ein weiterer Erhohlungsausflug führte uns in einen Nationalpark ca. 3 std im Landesinneren:
Kite-technisch war Brasilien bisher mein bester Urlaub und auch sonst hat das Land einiges zu bieten. Vom legendären Nightlife muss man sich selbst überzeugen, das kann man gar nicht beschreiben... Noch ein paar pics:
Fore more infos check out: www.kite-brazil.com
pndLA |