| Peru |
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Peru Reisezeit November bis Mitte Dezember 2003
Nach unserer Ankunft in Lima, der Hauptstadt Peru´s, packten wir unser Equipment auf den Mietwagen und machten uns gleich auf den Weg Richtung Norden. 1000km auf der Pan-Americana.
Ein Abenteuer für sich wenn man an den südamerikanischen Fahrstil, den Zustand der Straße und unsere geringen Ortskenntnisse denkt. Nach unzähligen Stunden Autofahrt bei der eine Überaschung die nächste verfolgte kamen wir an unserem ersten Ziel an:
Klimatisch ist Mancora eine Ausnahme in Peru… während fast im ganzen Land der Südamerikanische Winternebel Einzug hält ist es in dem kleinen Küstenstädtchen nahezu jeden Tag sonnig. Es bietet schöne, je nach swell lange lefthander waves zum Wellenreiten und ab Mittag setzt der Wind ein. Leicht Onshore mit mindestens 3 Bft, meistens um die 4-6 Bft. Mit 17er und 13er Schirm waren wir eigentlich jeden Tag gut angepowered und konnten uns nach Belieben in den Wellen austoben. Das Wasser war mit ca. 24° angenehm warm und dicke Neo´s blieben uns erspart. Durch die klimatische Besonderheit Mancora´s hält an den Wochenenden lokaler Tourismus Einzug (Mancora besitzt eine Bar). Mit Tourismus wie ihn wir aus dem Westen kennen hat das jedoch nichts zu tun…
Ein ausgezeichneter Wavespot mit stärkerem Wind als in Mancora. Allerdings Side-Offshore. Die Bucht ist jedoch relativ groß sodaß, man als erfahrener Kiter kein Problem hat wieder an Land zu kommen. Das Wasser hatte immerhin noch 20° und so konnten wir stundenlang vor der Kulisse von Ölbohrinseln die Sets an smooth laufenden Lefts rippen. Allgemein gibt es Peru keine überlaufenen Spots und so gut wie keine lokale Szene. Wenn dann Surfer oder Kiter. Windsurfer sieht man nur selten.
Die traditionelle Ziegelstadt (pacas=ziegel) bietet kulturell und gesellschaftlich nicht mehr als Mancora oder Lobitos. Eher weniger – die Stadt wirkt ausgestorben und Nightlife oder dergleichen sind Wörter die man hier nicht kennt. Pacasmayo bietet dafür extrem gute Wellen. Bei gutem Swell läuft die Left bis zu einen Kilometer down the line. Der Wind ist mit 3-4 bft etwas schwächer und nicht so konstant also blieben wir hauptsächlich beim Wellenreiten.
Mit 5.6 – 6.2 und einem etwas größeren Board oder 16 – 20 qm Kites kommt man aber auch in den Genuß einer Wavesession. Das Wasser hat jedoch nur mehr um die 18°. Ungefähr eine Autostunde weiter südlich liegt CHICAMA wo bei gutem Swell eine der längsten Lefts der Welt läuft.
Tom |